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Klimawandel: Frieden ist "Klimaschutz"

Das Streben nach Frieden, die Ausrichtung der Politik auf Friedenssicherung, auf Herstellung von Vertrauen und gelebte Solidarität sind Voraussetzung dafür, dass wir unseren Planeten lebenswert erhalten. Ohne Frieden ist alles nichts. Ein großer Schritt wäre es daher, dass wir uns alle als Menschheitsfamilie begreifen, wir sitzen alle im selben Boot. Wenn wir das verinnerlichen, könnte man uns nicht aufeinanderhetzen, Kriegstreiber hätten keine Chance.

 

Würde man alle Militärausgaben der Welt, jählich eine Summe weit jenseits der 1.000.000.000.000.000 € - Marke (1 Billionen!), statt in die mögliche und tatsächliche Vernichtung von Leben in den Schutz menschlichen, tierischen oder pflanzlichen Lebens stecken, sähe die Welt mit Sicherheit anders aus. Das, was in all den Manövern, täglichen Flug- und Schießübungen, der Versorgung weltweiter Militärbasen, Flugzeugträgern verpulvert wird, fehlt woanders, wo es dringender benötigt wird. Kein Mensch möchte Krieg, außer die, die daran verdienen und von einer Nachkriegsordnung profitieren. Das hat die Geschichte der Menschheit gezeigt. Krieg ist immer, ausnahmslos, das falsche Mittel. Krieg zerstört Natur, Gesellschaften und führt zu menschlichen Tragödien.

 

Wo Krieg herrscht oder wo Menschen ums Überleben kämpfen, ist kein Platz für Rücksicht auf den Rest der Welt. Es ergibt daher Sinn, die ganze Welt zu entmilitarisieren, für den Kampf gegen die Folgen des Klimawandels sind Bomber, Raketen aller Art und Atomraketen im Besonderen, Kriegsschiffe, Panzer und Drohnen vollkommen ungeeignet. Dennoch verschlingt ihre Anschaffung und Unterhaltung Billionen Euro, JEDES JAHR! Wenn es um Klimaschutz geht, wird dies meines Erachtens viel zu selten thematisiert, obwohl der Zusammenhang zwischen fehlendem Geld für den "Klimaschutz" und ständig steigenden Militärausgaben auf der Hand liegt.

 

Ziel sollte es daher sein, alle Kriege sofort zu beenden und die Militärausgaben erheblich zu reduzieren.